und plötzlich war sie da
de erdn hod gstaunt, und as wetter

sie wirbelt durch d’stadt, a wind
kauert am straßenrand, oana von uns
thront an der bar, a königin

bei regn klatscht ihrs haar an d’stirn
bei regn tanzt sie mit ausbreite arm
bei regn wünscht de sonn, sie waar so hoaß

sie trinkt wia a wal, sternhagelschee
liebt wia a waldweg, bergauf, bergab
schlaft wia des meer bei voimond

sommer, sie wischt se an schweiß von da stirn
sommer, ihre augn weiß wia tintenfisch auf eis
sommer, in ihrm durchsichtign kleid am see

sie umarmt d’ welt, de glasl, ihr kind
übermüdet, übermütig, anmutig
a mutige stadtfrau und ihr freund, da landwein

kannt i as wetter ohoitn
i dads zuadrahn für sie

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