wos du mechst a outlaw sei, geh hör ma doch auf. hinta da maschin hoits du koane zwoa dog ned aus. frei sei laberns olle und sperrn se dahoam ei. alloa sei hoit dann koana aus.

schwank durch de gassn, kurz vor hoibe drei. susi sog i, jetz moi ernst, späta oda glei. fick di, kontert susi, werd woi nix mehr werdn mit uns, ok dann pack i ei. ok i hob valorn. valorn. valorn. wos du mechst a outlaw sei, gwohn di an valorn.

wos du mechst a outlaw sei, jetz hearst ma moi zua. nimm dei diridari, marie, hilft da koane fünf meta, peter. wenn er kenna kenna hätt, hätt er, aba sicha hätt er. und früha oda späta da stirbst.

links und rechts, und rot und blau, ois macht di varruckt. wia ma in an wald neischreit schallts a scho zruck. auf koan konnst mehr a zehnerl gebn, ned moi deine freind. vielleicht no deina muatta, aba wer woaß. aba wer woaß. aber wer woaß. wos du mechst a outlaw sei, aba wer woaß.

wos du mechst a outlaw sei, denk lieba no moi noch. da konnst da dann dei tränzn sparn und spar da a dei benzn. deim saustall rammt dann neamd hinterher. auf de eignen fiaß werds leicht ganz schee schwer.

outlaw sei am tegernsee, da drah di liaba um. de berg san hoch und schee und frei, as tal des bringt di um. a wenn du des ned gern hearst, de wildn zeitn san vorbei. de wildn zeitn san vorbei. de wilde zeitn san vorbei. wos du mechst a outlaw sei, de wildn zeitn san vorbei.

 

Brandneu und grandios von Steve Earle, dem enfant terrible unter den texanischen Songwritern. Einerseits natürlich nur was für den spezialisierten Connaisseur. Andererseits halt die Wahrheit.